Öffnungszeiten heute:
Telefon: 0721 464630
Illustration von Coronaviren auf dem Weg in die menschliche Lunge.
Adobe Stock/guguart 
Symbolbild

Mit unserem Corona-Update informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen und neue Erkenntnisse. Bitte haben Sie Verständnis, wenn es in Ihrer Apotheke eventuell noch längere Wartezeiten gibt. Wir tun unser Bestes, um für Sie da zu sein!

Zahnarztbesuch nicht aufschieben

06.08.2020 – Aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus haben viele den Besuch beim Zahnarzt erst einmal abgesagt oder aufgeschoben. Der Deutsche Zahnärzteverband und der Verband der privaten Krankenversicherungen ermutigen jetzt dazu, versäumte Termine nachzuholen beziehungsweise anstehende Termine wahrzunehmen.

Zahnarztpraxen sind wie das deutsche Gesundheitssystem insgesamt sehr gut auf die Corona-Pandemie eingestellt und durch ihre hohen Hygienestandards und die besonderen Corona-bedingten Planungs- und Distanzmaßnahmen sehr gut vorbereitet, um Patienten sicher zu betreuen.

Zahnarztbehandlungen oder Kontrolltermine sollten deshalb nicht länger aus unbegründeter Sorge vor Ansteckungen aufgeschoben oder abgesagt werden. Regelmäßige Vorsorge und frühzeitige Behandlungen bei Problemen sind für die Zahngesundheit besonders wichtig, um langfristig Schäden zu vermeiden. Die Krankenkassen zahlen bei größeren Eingriffen außerdem mehr, wenn man regelmäßige Kontrollen nachweisen kann.

Vor allem bei akuten Beschwerden ist es wichtig, den Zahnarztbesuch nicht hinauszuzögern. Zahnprobleme können sich auch auf die allgemeine Gesundheit auswirken. Eine unentdeckte Parodontitis, also eine bakterielle Entzündung des Zahnfleisches, kann zum Beispiel Auswirkungen auf Herzklappen oder Gelenke haben. Da sie selbst keine Schmerzen verursacht, bleibt sie lange unentdeckt. Später reagiert der Körper mit Zahnfleischbluten und der Zahn wird locker. Aber bis dahin können die Bakterien auch in den Körper gelangt sein und dort zum Beispiel die Herzklappen befallen. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall scheint ebenfalls zu steigen.

Daher ist es nicht nur wichtig, zur halbjährlichen Vorsorge zu gehen, sondern auch an eine professionelle Zahnreinigung zu denken, die individuelle Problemstellen aufdeckt.


Corona-Einreise-Checker

30.07.2020 – Die Bestimmungen für die Einreise in verschiedene Länder weltweit können sich wegen Corona jederzeit ändern. Damit Urlauber und Geschäftsreisende sich schnell einen Überblick verschaffen können, hat das unabhängige Centrum für Reisemedizin (CRM) den kostenlosen Corona-Einreise-Checker entwickelt.

Der Corona-Einreise-Checker ist ein Tool auf der Seite des CRM. Hier kann man kostenlos über ein Suchfeld oder ein ABC das gewünschte Land auswählen und erhält umgehend alle wichtigen aktuellen Informationen:

  • Ist die Einreise möglich?
  • Wie hoch ist das Infektionsgeschehen derzeit in jeweiligen Gebieten des Landes?
  • Welche Quarantänebestimmungen gelten?
  • Gibt es Ausgangssperren?
  • Wird ein negativer PCR-Test benötigt, der bescheinigt, dass man aktuell nicht an Covid-19 erkrankt ist?

Der Corona-Einreise-Checker ist auch über die CRM-App gut.beraten.reisen nutzbar, die in App-Stores heruntergeladen werden kann.

Die Angaben im Corona-Einreise-Checker werden regelmäßig aktualisiert. Das CRM weist auch darauf hin, dass die Daten nicht in Echtzeit angeboten werden können, da sich das Corona-Infektionsgeschehen überall schnell verändern kann. Das CRM bietet zudem weitere Informationen zu Krankheiten von A bis Z weltweit, zu reisemedizinischen Beratungsstellen in Deutschland, Gesundheitsgefährdungen in einzelnen Ländern und die aktuell geltenden Impfbestimmungen. Bei Fragen zu Reiseimpfungen und beim Zusammenstellen Ihrer individuellen Reiseapotheke beraten wir Sie gerne bei uns in Ihrer Apotheke.


Wann wird es einen Impfstoff geben?

23.07.2020 – Weltweit wird intensiv an der Entwicklung eines Impfstoffs gearbeitet, um das Coronavirus einzudämmen. Das dauert normalerweise 10 Jahre bis mehrere Jahrzehnte. Im Fall des Coronavirus soll das schneller gehen. Es gibt bereits Tests mit Menschen.

Obwohl das neuartige Coronavirus erst circa 7 Monate bekannt ist, laufen weltweit bereits mehr als 170 Projekte zur Entwicklung eines Impfstoffs. Um die Sicherheit und Wirksamkeit neuer Impfstoffe zu garantieren, müssen während der Forschung verschiedene Testphasen durchlaufen werden. Im Fall des Anti-Corona-Impfstoffs wird aufgrund der Pandemie weltweit geforscht und damit versucht, den Prozess so weit wie möglich zu verkürzen. 

Wie die Statista-Grafik zeigt, befinden sich derzeit bereits 10 verschiedene Institute und Unternehmen in der zweiten Testphase. Das britische Unternehmen AstraZeneca und der chinesische Pharmakonzern Sinovac führen bereits Studien an einer großen Zahl von über tausend Teilnehmern durch. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der renommierten Oxford University. Auch in Deutschland arbeiten die Mainzer Firma Biontech und die Firma Curevac aus Tübingen mit Hochdruck an einem Impfstoff.

https://de.statista.com/infografik/22070/fortschritt-der-entwicklung-des-covid-19-impfstoffes/

Wie schnell mit den Impfungen begonnen werden kann, hängt jedoch nicht nur davon ab, wie schnell der Impfstoff entwickelt, erprobt und zugelassen wird, sondern auch von den Produktionskapazitäten.

Auch wenn Vorhersagen schwierig sind, könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis Ende des Jahres 2020/Frühjahr 2021 ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen und auch einige Hundert Millionen Impfdosen hergestellt sein.

Warum ein Impfstoff zur Bekämpfung des Coronavirus wichtig ist und wie die Impfstoffentwicklung abläuft, erklärt der Virologe Professor Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut im Podcast.


Aktueller Stand

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die sich nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben, beträgt laut Robert Koch-Institut 214.214. Das sind 1.147 Fälle mehr als gestern. Die meisten Infektionen gibt es nach wie vor in Bayern und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 50.000 Fällen. Eine detaillierte Darstellung der Corona-Infektionen in den verschiedenen Bundesländern bietet das Robert Koch-Institut auf seiner Website. Weltweit haben sich laut John Hopkins-Universität in Baltimore, USA, mehr als 19 Millionen Menschen in 188 Ländern mit dem Coronavirus angesteckt. Mehr als 700.000 Menschen sind daran gestorben (Stand 07.08.2020).

https://de.statista.com/infografik/21005/fallzahlen-von-sars-cov-2-in-deutschland/

Die Zahl der Infektionen in Deutschland ist in den letzten Tagen wieder stärker angestiegen. Diese beunruhigende Entwicklung wird vom Robert-Koch Institut sehr genau beobachtet. Eine weitere Zunahme muss unbedingt vermieden werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich die gesamte Bevölkerung weiterhin an die Abstands- und Hygieneregeln hält – auch im Freien – und, wo geboten, eine Mund-Nasen-Bedeckung korrekt trägt. (Stand 27.07.2020).


Risiko Vitamin-D-Mangel

09.07.2020 – Inzwischen ist bekannt, dass bei einer Infektion mit dem Coronavirus die Covid-19-Erkrankung besonders schwer verlaufen kann, wenn beim Patienten Risikofaktoren wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht oder Bluthochdruck vorliegen. Auch ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut könnte dazu beitragen, dass es zu Komplikationen kommt.

Entzündungen außer Kontrolle

Diesen Verdacht haben Forscher der Universität Hohenheim nach einer Studienanalyse. Vitamin D ist unter anderem bei der Regulation des Immunsystems verantwortlich. Es sorgt für die Ausschüttung von körpereigenen Abwehrstoffen und verhindert chronische Entzündungen. Herrscht ein Mangel, kann der Körper nicht mehr ausreichend gegensteuern und Entzündungen können außer Kontrolle geraten. Das könnte sich im Fall einer Covid-19-Erkrankung auch auf die Lungenbläschen auswirken und zu Komplikationen wie schwerer Atemnot führen.

Vitamin D wird in den Sommermonaten vom Körper unter Einwirkung von UV-Strahlen in der Haut gebildet. Lebensmittel, die viel Vitamin D enthalten, sind zum Beispiel fetter Fisch und sonnengetrocknete Pilze. Doch allein über die Ernährung ist es in der Regel nicht möglich, den Bedarf zu decken.

Mangel oft bei Älteren

Ein Vitamin-D-Mangel tritt vor allem bei älteren Menschen auf und bei Personen, die sich nicht viel im Freien aufhalten. Auch das Arbeiten im Homeoffice kann einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel fördern, weil sich Menschen dabei oft viel in geschlossenen Räumen aufhalten. Bei Verdacht auf einen Mangel sprechen Sie uns gerne in Ihrer Apotheke an, welche Vitamin-D-Dosis als Nahrungsergänzung sinnvoll ist. Vitamin D gibt es in Tabletten, Kapseln und als Tropfen und sollte zum Essen eingenommen werden. Lassen Sie doch einfach den Vitamin-D-Spiegel beim Hausarzt oder in Ihrer Apotheke bestimmen.

Mehr zum Thema Vitamin D erfahren Sie in unseren Beiträgen „Vitamin D – Winterflaute“ und „Guter Vitamin-D-Wert für starke Muskeln“.


Was Corona mit unserem Schlaf macht

01.07.2020 – Eine Untersuchung der Universität Basel ist der Frage nachgegangen, ob das veränderte Leben während des Corona-Lockdowns den Schlaf beeinflusst hat. Ist er vielleicht besser geworden, weil wir weniger Zeit außer Haus verbracht haben, weniger Termine hatten und eventuell die Fahrzeit zur Arbeit entfallen ist?

Die Befragung der mehr als 430 meist weiblichen Teilnehmer, die überwiegend im Homeoffice arbeiteten, zeigt: Der Schlaf ist zwar länger geworden, aber nicht unbedingt besser als vor dem Corona-Lockdown.

Die Befragten gaben an, bis zu 50 Minuten länger zu schlafen. Sie empfanden dennoch, dass sich die Schlafqualität eher verschlechtert habe. Dafür könnte die insgesamt belastende Corona-Situation mit finanziellen und gesundheitlichen Sorgen und zusätzlicher Kinderbetreuung verantwortlich sein. Die Ergebnisse zeigen außerdem: Körperliche Bewegung unter freiem Himmel kann einer verschlechterten Schlafqualität entgegenwirken.

Mehr Tipps für gesunden Schlaf finden Sie bei unseren Beiträgen: Schlafstörung: Risiko Homeoffice
Endlich wieder durchschlafen
Albträume loswerden


Immer nachlässiger

24.06.2020 – Die Maske sitzt unter der Nase oder wird wochenlang benutzt – immer häufiger werden die Menschen nachlässig damit. Dabei kann das Maske-Tragen zur Gewohnheit werden wie das Anschnallen im Auto. Worauf es ankommt.

Immer häufiger werden Leute beim Umgang mit der Mund-Nasen-Maske nachlässig. Manche ziehen sie gerade mal über den Mund oder sogar nur übers Kinn. Auch wenn es viele als lästig empfinden: Nur wenn die Maske von allen richtig getragen wird, ist sie sinnvoll und kann das Risiko einer Übertragung von Erregern senken, und nur so können die vielen Lockerungen bei geringer Ansteckungszahl beibehalten werden.

Zur Erinnerung: So geht’s richtig

  • Die Maske über Mund, Nase und Wangen platzieren, die Ränder sollten möglichst eng anliegen.
  • Die Maske nicht ständig anfassen.
  • Die Maske nicht in die Hosen-, Jacken- oder Handtasche stopfen.

Bei falscher Anwendung können sich Pilze oder Bakterien auf der Maske breitmachen. Wenn die Mund-Nasen-Maske zu lange am Stück getragen wird, durchnässt sie. Dann sollte sie abgenommen und ausgetauscht oder, wenn möglich, gewaschen werden.


Was sagt der R-Wert?

Die Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken, ist inzwischen geringer, besteht aber nach wie vor. Der R-Wert gibt einen Hinweis, an wie viele Menschen ein Infizierter das Virus weiter gibt.

Zurzeit liegt der Reproduktionswert, kurz R-Wert, in Deutschland bei 1,06. Das bedeutet, dass im Durchschnitt ein Infizierter etwa eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert zeigt allerdings nicht die tagesaktuelle Situation, sondern bezieht sich auf einen Zeitraum über mehrere Tage in der Vergangenheit. Das heißt, die Infektionsrate kann heute schon wieder höher sein. Solange der R-Wert um 1 liegt, bleiben die Infektionen auf dem gleichen Niveau. Sollte der R-Wert dauerhaft über 1 steigen, werden auch die Fallzahlen wieder zunehmen (Stand 06.08.2020).

Das könnte passieren, wenn die Vorsichtsmaßnahmen nicht mehr konsequent verfolgt werden. In Deutschland deutet sich das schon an. Nach einer aktuellen Untersuchung werden die Menschen hier inzwischen offenbar nachlässiger. So gaben Anfang Mai 47 Prozent der Befragten an, dass sie es generell vermeiden, das Haus zu verlassen. Einen Monat zuvor sagten das noch 57 Prozent. Abstand zu halten und in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen, ist immer noch wichtig, damit die Zahlen nicht wieder steigen (Stand 13.05.2020).

https://de.statista.com/infografik/21541/anzahl-der-personen-in-deutschland-die-im-schnitt-von-einem-corona-infizierten-angesteckt-werden/

Was bringt Masketragen?

11.06.2020 – Maske tragen – kann das wirklich helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen? Ob die Maskenpflicht sinnvoll ist, zeigt eine aktuelle Studie.

Beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt nach wie vor die Maskenpflicht. So mancher Bürger fragt sich, ob das überhaupt etwas bewirkt. Ein Forscherteam der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz kommt in einer aktuellen Untersuchung zu dem Ergebnis: Ja, die Einführung der Maskenpflicht hat die täglichen Infektionszahlen deutlich reduziert.

Jena im Vergleich

Die Forscher haben die Daten aus Jena, wo bereits am 6. April 2020 das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr Pflicht wurde, mit Daten aus Städten ohne frühe Maskenpflicht und ähnlicher Altersstruktur verglichen. Die Fallzahlen entsprachen Ende März denen von Jena.

Weniger Neuinfektionen

Zwanzig Tage nach der Maskenpflicht entsprach in Jena der Anstieg der Neuinfektionen nur etwa einem Viertel des Anstiegs in den anderen Städten. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass die Einführung der Maskenpflicht in den jeweiligen Kreisen zu einer Verlangsamung der Ausbreitung von Covid-19 beigetragen hat. Die Studie bestätigt die Ergebnisse einer großen Analyse der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO), die der Mund-Nase-Maske ebenfalls eine gute Wirkung gegen die Ausbreitung des Virus bescheinigt hatte.


Wird es im Sommer besser?

05.06.2020 – Wird es im Sommer bei wärmeren Temperaturen weniger Infektionen mit dem Coronavirus geben? Viele Viren, die akute Atemwegserkrankungen verursachen, verbreiten sich im Sommer schlechter. Bei Schnupfenviren ist das zum Beispiel so. Der Grund dafür sind die höheren Temperaturen, stärkere UV-Strahlung, aber auch, weil die Menschen weniger Zeit zusammen in Räumen verbringen. Ein saisonaler Effekt ist auch bei dem neuartigen Coronavirus denkbar. Doch selbst dann wäre nicht absehbar, wie stark sich das auf die Infektionsrate auwirkt, da der größte Teil der Bevölkerung keinen Immunschutz gegen SARS-CoV-2 hat.


Fake-Seiten erkennen

28.05.2020 – Im Internet werden zahlreiche Mittel angepriesen, die vor dem Coronavirus schützen sollen. So erkennen Sie unseriöse Anbieter.

Ob Silberwasser, Knoblauch, verdünntes Arsen oder Desinfektionsmittel zum Einnehmen – alle möglichen Mittel sollen vor Ansteckung mit dem Coronavirus schützen oder bei der Covid-19-Erkrankung helfen. Die Produkte sind nicht nur unwirksam, sie bergen zum Teil auch erhebliche gesundheitliche Risiken.

Die Europäische Kommission will Verbraucher davor schützen und hat viele der irreführenden und betrügerischen Websites aufgespürt und löschen lassen. Um unseriöse Seiten und Angebote im Internet zu erkennen, gibt die Europäische Kommission den Verbrauchern folgende Tipps:

Typisch für Betrüger

Vorsicht ist geboten, wenn Händler auf ihrer Website …

  • Formulierungen oder Bilder verwenden, die explizit oder implizit suggerieren, dass ihr Produkt eine COVID-19-Infektion verhindert oder heilt.
  • auf selbsternannte Ärzte, Gesundheitsexperten, Fachleute oder andere inoffizielle Quellen verweisen, die behaupten, ein bestimmtes Produkt schütze vor einer Infektion mit dem neuartigen Virus oder helfe dagegen.
  • unter Verwendung des jeweiligen Namens oder Logos auf Regierungsstellen, offizielle Fachleute oder internationale Einrichtungen verweisen, die die schützende oder heilende Wirkung angeblich bestätigen – allerdings ohne Links oder Querverweise zu amtlichen Schriftstücken.
  • die begrenzten Vorräte eines Produkts durch Zusätze wie „nur noch heute“, „schnell zugreifen“ vortäuschen.
  • mit Äußerungen wie „niedrigster Preis weit und breit“, „einziges Mittel gegen COVID-19“ den Markt beschreiben.
  • deutlich höhere als die marktüblichen Preise verlangen, weil ihre Produkte angeblich vor COVID-19 schützen oder dagegen helfen.

Mehr lüften

27.05.2020 – Das neuartige Coronavirus verbreitet sich offenbar nicht nur über Tröpfchen durch direktes Niesen und Husten, sondern besonders stark durch Aerosole – feinste Schwebeteilchen in der Luft. Im Alltag ist deshalb wahrscheinlich Lüften ebenso wichtig wie häufiges Waschen und Desinfizieren, vermuten Wissenschaftler.

Um mögliche Viren – auch Grippe- oder Erkältungsviren – aus der Raumluft zu entfernen und das Risiko von Infektionen zu senken, sollten täglich drei- bis viermal für zehn Minuten möglichst gegenüberliegende Fenster geöffnet werden, sodass ein Luftaustausch mittels Durchzug entstehen kann. Lüften verbessert darüber hinaus das Raumklima und verhindert, dass die Schleimhäute von Mund und Nase austrocknen. Achten Sie auch auf genügend Luftfeuchtigkeit im Raum. Sie sollte bei 40 bis 50 Prozent liegen. Das schützt Ihre Nasenschleimhäute, die dann leichter Viren abwehren können.


Blutverdünner weiter einnehmen

26.05.2020 – Können bestimmte Medikamente das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus erhöhen? Immer wieder sorgen solche Spekulationen in den Medien bei Patienten für Verunsicherung. Auch zum Blutverdünner ASS (Acetylsalicylsäure) gab es entsprechende Berichte.

Die Deutsche Herzgesellschaft weist darauf hin, dass es für Patienten, die ASS als Standardtherapie zur Vorbeugung eines Herzinfarktes oder wegen einer Stenttherapie einnehmen müssen, nach derzeitigem Kenntnisstand keinen Grund gibt, das Medikament abzusetzen. Die Patienten sollten ASS weiterhin konsequent einnehmen. Der Wirkstoff Paracetamol ist hier keine Alternative.


Kein Nikotinersatz gegen Corona

06.05.2020 – Kann Nikotin vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen? Diese Vermutung französischer Forscher steht auf wackeligen Beinen und ist sicherlich kein Grund, mit gutem Gewissen weiter zu rauchen oder Nikotinersatzpräparate zum Schutz vor einer Infektion anzuwenden.

Die Beobachtung im Rahmen einer kleinen französischen Studie, dass Raucher weniger oft an Covid-19 erkrankten als angenommen, schürte die Vermutung, Nikotin könnte vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen.

Doch die Studienleiter räumten selbst ein, dass es nur eine erste Studie mit wenigen Patienten sei und davon viele wegen einer schweren Covid-19-Erkrankung nicht ausführlich befragt werden konnten. Wie im Moment oft, werden sehr schnell Hoffnungen zur Abwehr des neuartigen Coronavirus formuliert, die sich im Nachhinein als haltlos erweisen.

Dagegen deuten Ergebnisse verschiedener Studien zum Beispiel aus China und Italien darauf hin, dass Nikotin sogar zu besonders schweren Verläufen einer Covid-19-Erkrankung führen könnte. Zudem setzen die vielen verschiedenen Inhaltsstoffe im Tabak die Funktion unserer Flimmerhärchen in den Bronchien herab, die sonst unliebsame Krankheitserreger und Fremdkörper abtransportieren. Deshalb erkranken Raucher bei den bisher bekannten Lungenerkrankungen schwerer.

Nachdem es in Frankreich einen Run auf Nikotinersatzpräparate gab, betont die französische Gesundheitsbehörde, dass die Produkte nicht zur Vorbeugung oder Behandlung einer Coronainfektion angewendet werden sollten. Die Studie lässt keinen Schluss zu, dass Nikotin eine schützende Wirkung gegen Covid-19 hat.

Nikotinersatzpräparate sind ausschließlich zur Raucherentwöhnung geeignet und können bei Nichtrauchern zu gravierenden Nebenwirkungen führen. Sie machen nicht nur süchtig, sondern können bei falscher Dosierung auch zu Blutdruckabfall, Schweißausbrüchen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Atemschwierigkeiten bis hin zum Kreislaufkollaps führen.


Rauchstopp: Jetzt lieber Pflaster statt Kaugummi

27.04.2020 – Wer mit dem Rauchen aufhört, senkt sein Risiko für eine Atemwegsinfektion. Der Rauchstopp ist gerade in Coronazeiten sicher nicht so einfach, aber es gibt Tricks und Hilfsmittel. Lesen Sie, warum Nikotinpflaster eventuell sinnvoller sind als Nikotinkaugummis.

Raucher sind anfälliger für Infektionen der Atemwege wie Grippe. Nach ersten Studien gilt das auch für eine Infektion mit dem Coronavirus. Die Beschwerden sind stärker und es treten häufiger Komplikationen auf als bei Nichtrauchern. Ein Grund mehr, den Rauchstopp anzugehen. Das gelingt nicht immer gleich beim ersten Anlauf, aber es gibt Tricks und Hilfsmittel, die den Verzicht erleichtern.

Die Erfahrung zeigt: Wer den Rauchstopp bewusst plant, vorher alle Zigarettenvorräte entsorgt und sich überlegt, welche Tricks er nutzt, wenn das Rauchverlangen kommt, hat bessere Chancen, es zu schaffen.

Bewährte Hilfsmittel beim Rauchstopp sind Nikotinersatzpräparate wie Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis. In Ihrer Apotheke beraten wir Sie gerne zu den verschiedenen Produkten wie zum Beispiel auch Nikotinspray oder -inhaler.

Allerdings empfehlen manche Fachleute wegen der Corona-Pandemie der Hygiene zuliebe eher Maßnahmen, bei denen man sich nicht ins Gesicht fassen muss. Also zum Beispiel statt Nikotinkaugummis oder -spray besser Nikotinpflaster nutzen. Diese Pflaster gibt es – je nach Zigarettenkonsum – in verschiedenen Stärken, sie werden täglich gewechselt und beugen damit unangenehmen Entzugserscheinungen vor.

Zu den Tricks, die beim Rauchstopp helfen, zählen die 4-A-Tipps, kleine Ablenkungsmanöver, wenn das Rauchverlangen kommt: Aufschieben, Ausweichen, Abhauen und Ablenken. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Beitrag zum Rauchstopp.


Telefonische Krankschreibung

Um das Risiko für Patienten, sich in einer Arztpraxis mit dem Coronavirus zu infizieren, gering zu halten, war in den letzten Wochen eine telefonische Krankschreibung möglich sein. Ab 1. Juni ist es jetzt wieder erforderlich, zum Arzt zu gehen, wenn man sich wegen einer Erkrankung nicht arbeitsfähig fühlt.

Nach wie vor sollen Patienten bei typischen Covid-19-Symptomen vor einem Arztbesuch erst in der Praxis anrufen und das weitere Vorgehen besprechen. Das gilt auch, wenn man Kontakt zu einem Covid-19-Patienten hatte.


An Impfungen denken

Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig es ist, Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten zu entwickeln. Wichtig ist aber auch, diese Schutzmaßnahmen zu nutzen.

Wer gegen Masern, Grippe oder Polio geimpft ist, schützt damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen. Je mehr geimpft sind, umso weniger kann sich ein Erreger ausbreiten. „Jede Impfung zählt“, betont Mathias Arnold, der Vizepräsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Gerade während der Corona-Pandemie werden wir alle daran erinnert, wie gut es ist, bewährte Impfstoffe gegen gefährliche Erreger zu haben.“

Wegen der aktuellen Lieferengpässe beim Impfstoff gegen Pneumokokken sollen zurzeit Corona-Risikogruppen bevorzugt geimpft werden. Dazu zählen zum Beispiel Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen oder Menschen ab 70 Jahren. In Ihrer Apotheke informieren wir Sie gerne zum Thema Impfen – natürlich auch telefonisch.


Mit App der Wissenschaft helfen

Wie genau verbreitet sich das Coronavirus? Wirken die Vorsichtsmaßnahmen? Damit Wissenschaftler das besser nachvollziehen können, stellt das Robert Koch-Institut eine App zur Verfügung, die jeder kostenlos nutzen kann. Die App „Corona-Datenspende“ kann auf den gängigen Smartphones genutzt werden. Sie funktioniert in Kombination mit Fitnessarmbändern und Smartwatches verschiedener Hersteller. Jeder Bürger kann die App freiwillig nutzen, um bei der Datensammlung zu helfen. Das Robert Koch-Institut erhält dabei keine Kenntnis über persönliche Informationen der App-Nutzer. Etwa eine halbe Million Bürger machen bereits mit (Stand 05.052020).

Wertvolle Informationen

Die Daten, die mit der App gewonnen werden, helfen der Wissenschaft, genauer zu verstehen, wie sich das Coronavirus ausbreitet. Infektionsschwerpunkte lassen sich mit den gewonnenen Daten besser erkennen. Dabei dient die App nicht dazu, Kontaktpersonen von infizierten Personen nachzuverfolgen. Die Teilnahme kann zum Beispiel dazu beitragen, die Wirksamkeit der Vorsichtsmaßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 besser zu beurteilen.


DIY-Maske

In Österreich ist es inzwischen Pflicht, beim Einkauf einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen. Die Masken sollen vor allem verhindern, dass Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, andere anstecken. In Deutschland ist das Tragen von Masken jetzt beim Einkaufen und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht. Doch MNS sind inzwischen knapp geworden und sollten für medizinisches Personal reserviert sein.

Immer mehr Bürger nähen oder basteln sich eine Maske selbst. Da keiner, der nicht getestet ist, wissen kann, ob er infiziert ist, kann das Tragen der Maske ein sinnvoller Schutz für andere sein. Allerdings ist nicht nachgewiesen, dass eine Do-it-Yourself-(DIY)Maske den Träger selbst vor Ansteckung schützt. Sie hält allenfalls größere Tröpfchen ab und verhindert, dass kontaminierte Hände mit Mund- und Nasenschleimhaut in Kontakt kommen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte weist darauf hin, dass es sich nicht um Medizinprodukte oder persönliche Schutzausrüstung handelt, und gibt Tipps, was beim Tragen einer DIY-Maske zu beachten ist:

– Die Maske sollte aus festem, waschbarem Baumwollstoff bestehen.
– Sie sollte nur im privaten Bereich verwendet werden.
– Hygienevorschriften sind trotzdem einzuhalten.
– Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen ist dennoch einzuhalten.
– Vor dem Aufziehen die Hände gründlich mit Seife waschen.
– Die Maske so auf Mund, Nase und Wangen platzieren, dass möglichst keine Luft an den Rändern eindringt.
– Die Maske sollte das Atmen so wenig wie möglich behindern.
– Eine durchfeuchtete Maske austauschen.
– Außenseite der Maske möglichst nicht berühren.
– Nach Absetzen der Maske die Hände gründlich mit Seife waschen.
– Nach dem Tragen die Maske in einem Beutel luftdicht aufbewahren oder gleich waschen.
– Die Maske nur einmal nutzen und danach bei möglichst 95 °C, aber mindestens 60 °C waschen und bis zur nächsten Nutzung vollständig trocknen lassen.
– Nach dem Waschen und nachdem sie mehrfach verwendet wurde, sollte geprüft werden, ob die Maske noch fest genug und funktionstüchtig ist.

Der Vorteil von DIY-Masken: Das Tragen kann darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, Distanz zu halten. Und es kann das Bewusstsein anderer stärken, sich gesundheitsbewusst und rücksichtsvoll zu verhalten. Sie bieten einen gewissen Schutz vor größeren Tröpfchen und kontaminierten Händen.

Der Nachteil von DIY-Masken: Sie bieten keinen nachgewiesenen Schutz vor Infektion und können ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln. Verrutschen sie, fasst man sich eventuell unbewusst mit den Fingern ans Gesicht.

Wer grippale Symptome hat oder mit dem Coronavirus infiziert ist, sollte sich nicht in der Öffentlichkeit bewegen und zu Hause bleiben.


Erkältung, Covid-19, Allergie?

So unterscheiden sich die Symptome im Detail:

Fast immer: Fieber, trockener Husten
Häufig: Atemnot
Möglich: Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit
Selten: Schnupfen, Gliederschmerzen, produktiver Husten
Nein: Niesen, Augenjucken
Fast immer: Niesen, Schnupfen, Halsschmerzen
Häufig: Produktiver Husten, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen
Möglich: Abgeschlagenheit, Augenjucken
Selten: Fieber, trockener Husten, Atemnot
Fast immer: Trockener Husten, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit
Häufig: Fieber, produktiver Husten, Kopfschmerzen
Möglich: Atemnot, Halsschmerzen
Selten: Schnupfen, Niesen
Nein: Augenjucken
Fast immer: Schnupfen, Niesen, Augenjucken
Häufig: Trockener Husten, Atemnot
Möglich: Abgeschlagenheit
Selten: Produktiver Husten, Halsschmerzen, Kopfschmerzen
Nein: Fieber, Gliederschmerzen

Bei Kindern verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus oft ohne oder mit nur leichten Beschwerden.


Medikamente nicht absetzen!

In den letzten Tag kursierten Meldungen, dass bestimmte Medikamente das Risiko einer Corona-Infektion erhöhen könnten. Diese Befürchtungen sind unbegründet. Verschiedene Fachgesellschaften betonen, dass Patienten ihre Medikamente nicht eigenmächtig absetzen sollen.

Medikamente gegen Bluthochdruck können vor schweren Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall schützen. Bei einer Infektion mit dem Corona-Virus sind sie womöglich sogar in der Lage, ein Lungenversagen zu verhindern.
Medikamente, die bei Autoimmunerkrankungen wie MS oder rheumatischen Erkrankungen Teile des Immunsystems unterdrücken oder modulieren, können zwar die Infektanfälligkeit erhöhen. Es gibt jedoch keinen Hinweis, dass sie das Risiko einer Corona-Infektion oder Covid-19-Erkrankung steigern. Bei Absetzen der Medikation wäre der Schaden höher als ein mögliches Risiko.
Die Befürchtung, das Schmerzmittel Ibuprofen könnte den Verlauf einer Covid-19-Infektion verschlimmern, ist ebenfalls unbegründet. Es kann weiterhin, wie mit dem Arzt oder Apotheker besprochen, eingenommen werden. Das gilt auch bei grippalen Symptomen wie Fieber und Schmerz.
Für viele Asthma-Patienten ist die Anwendung eines Kortisonsprays wichtig, damit sich die Atembeschwerden nicht verschlechtern. Als Medikament eingenommen, kann Kortison die Infektanfälligkeit zwar erhöhen. Für Kortionspray, das nur in der Lunge wirkt, gilt das nicht. Wenn die Beschwerden zunehmen, kann die Dosis sogar wie mit dem Arzt besprochen erhöht werden.

Wenn Sie wegen Ihrem Medikament unsicher sind, fragen Sie uns gerne in Ihrer Apotheke oder wenden Sie sich an Ihren Arzt. Bei einer chronischen Erkrankung sollten Sie auf jeden Fall bei den Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln besonders sorgfältig sein.


Vorsicht Fake News!

Zum Thema Corona geistern immer mehr dubiose Empfehlungen durch die sozialen Medien. Da ist von Hausmitteln wie Ingwer und Zwiebeln die Rede, die vor Infektion schützen oder eine Covid-19-Erkrankung heilen sollen. Richtig gefährlich wird es mit Tipps zur Einnahme von Desinfektionsmitteln oder arsenhaltigen Zubereitungen. Diese Fake News sind nicht nur unwahr, sie können auch großen Schaden anrichten. In unserem Update finden Sie fundierte, gesicherte Empfehlungen und Links zu seriösen Informationen. Sprechen Sie uns auch gerne bei Fragen zum Thema Corona an.

Betrüger unterwegs

Inzwischen versuchen auch Betrüger, Kapital aus der Corona-Krise zu schlagen. Aktuell warnt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) vor vermeintlichen Online-Apotheken, die Produkte mit Heilsversprechen gegen Coronaviren anbieten. Auf den Seiten dieser nicht autorisierten Fake-Apotheken werden Mittel angeboten, die angeblich zur Vorbeugung und Behandlung der durch Coronaviren verursachten Lungenerkrankung Covid-19 geeignet sind.

Tatsache ist, dass es zurzeit keine zugelassene Behandlungsmöglichkeit für Covid-19 gibt. Gegen Symptome wie Fieber erhalten Sie zugelassene Arzneimittel bei uns in Ihrer Apotheke. Wir können Sie dazu kompetent beraten. Wenn Sie grippale Symptome haben, kommen Sie bitte nicht persönlich vorbei, sondern schicken Sie einen Angehörigen oder rufen Sie uns an. Wir finden eine Lösung.


Die Fakten

– Nach und nach gibt es weitere Lockerungen der Vorsichtsmaßnahmen. Die Hygiene- und Abstandsregeln bleiben in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften bleiben vorerst bestehen. Über die schrittweisen Öffnungen des öffentlichen Lebens informieren die einzelnen Bundesländer auf ihren Websites.
– In allen Bundesländern gilt die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Räumen, vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen.
– Großveranstaltungen sind bis zum 31. August unzulässig.
– In welchem Rahmen kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie Veranstaltungen ohne Festcharakter stattfinden können, darüber entscheiden die Bundesländer in eigener Verantwortung.
– Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen können wieder stattfinden, soweit die Auflagen des Infektionsschutzes und die geltenden Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden.
– Geschäfte dürfen wieder öffnen, unabhängig von ihrer Verkaufsgröße.
– Gaststätten dürfen wieder öffnen. Dabei sind Abstände zwischen den einzelnen Tischen und Hygienekonzepte strikt einzuhalten.
Unternehmen sind verpflichtet, ein Hygienekonzept zu entwickeln und umzusetzen. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden sind zu vermeiden, allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren. Wo immer möglich, sind Unternehmen aufgefordert, Heimarbeit zu ermöglichen.

Reisen

– Wegen der erneut stark steigenden Zahl der Corona-Infektionen in Spanien hat das Auswärtige Amt Ende Juli erneut Reisewarnungen für drei spanische Regionen herausgegeben.
– Für Länder außerhalb Europas besteht die Reisewarnung vorerst bis zum 31. August.
– Bei Reisen innerhalb Deutschlands gelten die Regeln der Bundesländer. Wer verreisen will, muss sich darüber informieren. Dies gilt sowohl für Besuche von Familie und Freunden als auch für die Nutzung von Zweitwohnungen, Dauercamperplätzen sowie Stellplätzen für Wohnmobile.
– Über die Öffnung von Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen entscheiden die Bundesländer.
– Seit 1. August können alle Reiserückkehrer einen kostenlosen Corona-Test erhalten, egal aus welchem Land sie kommen. Der PCR-Test soll innerhalb von 72 Stunden nach Ankunft in Deutschland in Anspruch genommen werden können. Wer aus einem Land kommt, das vom Robert Koch-Institut als Risikogebiete ausgewiesen ist, kann über die 72 Stunden hinaus den Test wahrnehmen. Für sie soll künftig eine Pflicht zur Testung gelten (Stand 03.08.2020).


* In Ihrer Apotheke achten wir streng darauf, alle Maßnahmen umzusetzen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden. Bei uns halten sich viele Risikopatienten auf wie chronisch Kranke, Personen mit Immunschwäche und ältere Personen. Außerdem möchten wir weiterhin für Sie da sein und unseren gesetzlichen Versorgungsauftrag erfüllen. Dafür müssen wir auch uns selbst vor Ansteckung schützen. Sind Sie mit dem Coronavirus infiziert oder besteht ein Verdacht, betreten Sie bitte nicht die Apotheke, sondern rufen Sie uns an. Wir helfen gerne weiter.
* Patienten mit Atemwegsinfekten sollten Apothekenräume derzeit nicht betreten, egal ob es sich um eine Erkältung oder eine vermutete Corona-Infektion handelt. Wer erkrankt ist, sollte gesunde Angehörige oder Nachbarn darum bitten, etwas abzuholen. Oder rufen Sie uns in Ihrer Apotheke an, um alles Weitere zu besprechen.
* Wegen der angespannten Personalsituation kann es notwendig sein, Öffnungszeiten zu kürzen. Dennoch ist die Arzneimittelversorgung durch Apotheken gesichert. Nacht- und Notdienste werden weiter angeboten.
* Vielleicht haben Sie es bereits erlebt, dass ein Medikament in Ihrer Apotheke gerade nicht lieferbar war. Gründe für solche Lieferengpässe sind mannigfaltig. Durch die Corona-Krise kann sich die Lage zurzeit verschärfen. Die Produktion von Wirkstoffen ist möglicherweise durch Personalmangel eingeschränkt oder gar nicht möglich. Trotz dieser Problematik sollten Sie sich keine Sorgen machen – Ihr Apothekenteam hat bisher immer eine Lösung gefunden. Auch in Zukunft werden wir uns dafür einsetzen, dass Ihre Arzneimitteltherapie sicher und zuverlässig weitergehen kann.
* Setzen Sie keine Medikamente ab, ohne mit dem Arzt gesprochen zu haben. Eine Therapie zu unterbrechen kann das Immunsystem vorübergehend schwächen. Die Nachricht, dass bestimmte Wirkstoffe eine Corona-Infektion verschlimmern, kann nicht bestätigt werden. Schmerzmittel wie Ibuprofen und Mittel gegen Bluthochdruck wie ACE-Hemmer und Sartane können weiterhin eingenommen werden. Verwenden Sie auch Ihr Asthmaspray wie gehabt.
* Die Einnahme von immunstärkenden Mitteln wie Zink, Selen oder Vitamin C verhindert keine Infektion, kann aber die körpereigenen Abwehrkräfte insgesamt stärken.
* Wenn Sie engen Kontakt mit Menschen hatten, bei denen das neuartige Virus im Labor nachgewiesen wurde, vermeiden Sie Kontakte zu anderen Personen. Setzen Sie sich unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117. Zusammen kann geklärt werden, was zu tun ist.
* Wer medizinische Hilfe benötigt, sollte zunächst telefonisch Kontakt mit einer Arztpraxis aufnehmen.
* Bisher werden die Infizierten in Deutschland isoliert und behandelt. Ihre Kontaktpersonen werden, so weit möglich, identifiziert und in häuslicher Quarantäne betreut. 
* Zurzeit ist davon auszugehen, dass vermehrungsfähige Viren im Rachen bis zum vierten Tag nach Symptombeginn und im Sputum bis zum achten Tag nach Symptombeginn enthalten sind.
* Für Menschen mit akuten Erkältungs- oder Atemwegserkrankungen ist es besonders wichtig, in der Öffentlichkeit einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, um andere vor Ansteckung zu schützen. Eine Nähanleitung bietet zum Beispiel die Stadt Essen.
Um zu verhindern, dass sich eine Erkrankung weiter ausbreitet, hält das Infektionsschutzgesetz (IfSG) verschiedene rechtliche Instrumente bereit. So können die zuständigen Behörden wie das Gesundheitsamt Personen verpflichten, den Ort nicht zu verlassen oder bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt sind. Informationen zur häuslichen Quarantäne bietet das Bundesgesundheitsministerium.

Weiterlesen

Wie Sie sich vor Ansteckung schützen und was bei Verdacht auf Infektion zu tun ist, lesen Sie in unserem Beitrag Coronavirus: Was Sie jetzt wissen sollten

BLEIBEN SIE AUF DEM LAUFENDEN
Melden Sie sich bei unserem Newsletter an!

Jetzt anmelden

Nicht absetzen!

Bitte nehmen Sie auch während der Corona-Pandemie Ihre vom Arzt verordneten Medikamente wie Blutdrucksenker weiter ein. Wenn Sie Fragen zur Medikation haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Phillipp Heldmann,

Ihr Apotheker

Aktions-Angebote

Unser Angebot

DEXERYL

Creme

PZN 7379385

500 G (0,00€ pro 100G)

15,50€

Reservieren
16% gespart

GESUNDFORM

rotes Weinlaub Creme

PZN 2003971

statt 5,95 3)

150 ML (3,32€ pro 100ML)

4,98€

Reservieren
26% gespart

ALLGÄUER

LATSCHENK. Hornhaut Reduziercreme

PZN 13967347

statt 13,55 3)

75 ML (13,31€ pro 100ML)

9,98€

Reservieren
16% gespart

MICLAST

80 mg/g wirkstoffhaltiger Nagellack 1)

PZN 9637199

statt 23,85 2)

3 ML (666,00€ pro 100ML)

19,98€

Reservieren
21% gespart

PANTHENOL-ratiopharm

Wundbalsam 1)

PZN 8700978

statt 4,39 2)

35 G (9,94€ pro 100G)

3,48€

Reservieren
22% gespart

GELOREVOICE

Halstabletten Lutschtabletten

PZN 1712470

statt 8,95 3)

20 ST

6,98€

Reservieren
17% gespart

ORTHOMOL

beauty Trinkampullen

PZN 14384895

statt 95,00 3)

30 ST

79,00€

Reservieren
18% gespart

SOVENTOL

Gel 1)

PZN 949632

statt 6,07 2)

20 G (24,90€ pro 100G)

4,98€

Reservieren
26% gespart

HOGGAR

Night Tabletten 1)

PZN 4402066

statt 13,49 2)

20 ST

9,98€

Reservieren
35% gespart

ASS-ratiopharm

PROTECT 100 mg magensaftr.Tabletten 1)

PZN 15577596

statt 4,59 2)

100 ST

2,98€

Reservieren
24% gespart

VITAMIN

B-KOMPLEX-ratiopharm Kapseln

PZN 4132750

statt 18,34 3)

60 ST

13,98€

Reservieren
16% gespart

GESUNDFORM

Calcium D3+K2 Tabletten

PZN 14202434

statt 21,50 3)

120 ST

17,98€

Reservieren
21% gespart

GESUNDFORM

Gelenk-Tabletten

PZN 3100133

statt 25,45 3)

60 ST

19,98€

Reservieren
20% gespart

KYTTA

Schmerzsalbe 1)

PZN 10832859

statt 17,47 2)

100 G (13,98€ pro 100G)

13,98€

Reservieren
24% gespart

AQUALIBRA

Filmtabletten 1)

PZN 795287

statt 19,67 2)

60 ST

14,98€

Reservieren
16% gespart

ARTELAC

Splash EDO Augentropfen

PZN 7706996

statt 8,29 3)

10X0.5 ML (0,00€ pro 100ML)

6,98€

Reservieren
20% gespart

ARTELAC

Splash MDO und EDO

PZN 7707027

statt 14,95 3)

1X10 ML (119,80€ pro 100ML)

11,98€

Reservieren
15% gespart

BIOLECTRA

Magnesium 400 mg ultra Kapseln

PZN 10043631

statt 18,85 3)

40 ST

15,98€

Reservieren
25% gespart

COLGATE

Smile for good Zahnp.Kariessch.& whitening

PZN 16351262

statt 3,98 3)

75 ML (3,97€ pro 100ML)

2,98€

Reservieren
25% gespart

COLGATE

Smile for good Zahnpasta Kariesschutz

PZN 16351256

statt 3,98 3)

75 ML (3,97€ pro 100ML)

2,98€

Reservieren
30% gespart

MERIDOL

Pur Zahnpasta

PZN 15270426

statt 4,98 3)

75 ML (4,64€ pro 100ML)

3,48€

Reservieren
11% gespart

COLGATE

Bamboo Aktivkohle Zahnbürste

PZN 16020915

statt 4,48 3)

1 ST

3,98€

Reservieren
19% gespart

DR.HAUSCHKA

Gesichtswaschcreme

PZN 9432497

statt 13,50 3)

50 ML (21,80€ pro 100ML)

10,90€

Reservieren
20% gespart

GRANDEL

PCO Collagen-Boost Ampullen

PZN 15748715

statt 14,90 3)

3X3 ML (132,22€ pro 100ML)

11,90€

Reservieren
17% gespart

ISDIN

Fotoprotector Ped.Fusion Water Emuls.SPF 50

PZN 16243845

statt 23,90 3)

50 ML (39,80€ pro 100ML)

19,90€

Reservieren
17% gespart

ISDIN

Fotoprotector Fusion Water Emulsion SPF 50

PZN 16243816

statt 23,90 3)

50 ML (39,80€ pro 100ML)

19,90€

Reservieren
20% gespart

IBU-LYSIN-ratiopharm

400 mg Filmtabletten 1)

PZN 16197878

statt 9,97 2)

20 ST

7,98€

Reservieren
19% gespart

PANTOPRAZOL-ratiopharm

SK 20 mg magensaftres.Tabl. 1)

PZN 5520856

statt 9,90 2)

14 ST

7,98€

Reservieren
26% gespart

DICLO-RATIOPHARM

Schmerzgel 1)

PZN 4704206

statt 12,19 2)

100 G (8,98€ pro 100G)

8,98€

Reservieren
45% gespart

GINKOBIL-ratiopharm

120 mg Filmtabletten 1)

PZN 6680881

statt 90,98 2)

120 ST

49,98€

Reservieren
18% gespart

ORTHOMOL

arthroplus Granulat/Kapseln

PZN 8815227

statt 66,95 3)

30 ST

54,98€

Reservieren
29% gespart

BEPANTHEN

Augen- und Nasensalbe 1)

PZN 1578675

statt 6,97 2)

10 G (49,80€ pro 100G)

4,98€

Reservieren
17% gespart

LOCERYL

Nagellack gegen Nagelpilz DIREKT-Applikat. 1)

PZN 11286175

statt 35,97 2)

3 ML (999,33€ pro 100ML)

29,98€

Reservieren
11% gespart

ROCHE-POSAY

Effaclar Duo+ Creme/R

PZN 14166253

statt 16,90 3)

40 ML (37,45€ pro 100ML)

14,98€

Reservieren
21% gespart

EUCERIN

Anti-Age HYALURON-FILLER Nacht Tiegel

PZN 4668723

statt 31,48 3)

50 ML (49,96€ pro 100ML)

24,98€

Reservieren
20% gespart

EUCERIN

Anti-Age HYALURON-FILLER Tag trockene Haut

PZN 7608420

statt 29,98 3)

50 ML (47,96€ pro 100ML)

23,98€

Reservieren
12% gespart

IBEROGAST

flüssig 1)

PZN 514644

statt 11,28 2)

20 ML (49,90€ pro 100ML)

9,98€

Reservieren

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

Der Artikel hat Ihnen gefallen?

Dann teilen Sie ihn doch mit anderen.

Das könnte Sie auch interessieren

Heldmann‘s Apotheke Ettlinger Tor

Kontakt

Tel.: 0721 464630

Fax: 0721 4646333


E-Mail: info@apotheke-karlsruhe.de

Internet: https://apotheke-karlsruhe.de/

Heldmann‘s Apotheke Ettlinger Tor

Ettlinger-Tor-Platz 1

76133 Karlsruhe

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
09:00 bis 20:00 Uhr


Samstag
09:00 bis 20:00 Uhr


Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).